
Biographie
Ľubica Čekovská wurde 1975 in Humenne geboren. In den Jahren 1993-1998 studierte sie Musiktheorie an der Akademie der Darstellenden Künste und Komposition bei Professor Dušan Martinček. Während ihres Postgraduiertenstudiums an der Royal Academy of Music in London setzte sie ihr Kompositionsstudium bei Prof. Paul Patterson fort und nahm an Kursen bei Robert Saxton, Thomas Adès, Arvo Pärt und Harrison Birtwistle teil. Sie wurde mit dem Cuthbert Nunn Composition Prize of the Royal Academy of Music (1998), Lewerhulme Award (1999), dem Elsie Owen Prize (1999) der Royal Academy of Music, dem Stipendium der ISH Foundation Scholarship from H.R.H. Queen Elizabeth, the Queen Mother (1998–2000) und dem Ján-Levoslav-Bella-Preis (2004, Slowakischer Musikfonds) ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis der Stiftung Tatra banka für 2013 und am 6. Juli 2021 eine weitere Auszeichnung, den Preis des slowakischen Kulturministers für 2020. Bei der Entscheidung über diesen Preis wurden zwei ihrer Opern, „Dorian Gray“ und „Impresario Dotcom“, besonders hervorgehoben. Im Jahr 2023 erhielt sie den DOSKY-Preis in der Kategorie Außergewöhnliche Leistung des Jahres für ihre Autorenschaft an der Oper „Impresario Dotcom“. Für das Jahr 2023 wurde sie mit dem Preis der Selbstverwaltungsregion Prešov (PSK) für ihren einzigartigen Beitrag im Bereich der Kultur und Musikkunst in der Slowakei und für außergewöhnliche Ergebnisse mit internationaler Ausstrahlung ausgezeichnet.
Ihre Werke wurden bei großen Festivals für zeitgenössische Musik aufgeführt. Im Jahr 2009 wurde ihre Komposition „Turbulence“ für die Aufführung auf dem ISCM World New Music Days Festival in Schweden ausgewählt. Im selben Jahr komponierte sie ihre erste abendfüllende Oper „Dorian Gray“ im Auftrag des Slowakischen Nationaltheaters nach einem Libretto von Kate Pullinger, inszeniert von Nicola Raab, musikalische Leitung: Christopher Ward, die 2013 in Bratislava erfolgreich uraufgeführt wurde; die Uraufführung war Teil der ISCM World Music Days in der Slowakei. In der Saison 2010/2011 war sie Composer-in-Residence bei der Philharmonie Altenburg-Gera.
2018 wurde sie vom Chor des Bayerischen Rundfunks beauftragt, für ihn „Drei Fragmente aus Stabat Mater“ zu schreiben, die zusammen mit Dvořáks Stabat Mater im Prinzregententheater in München unter der Leitung des von Howard Arman aufgeführt wurden.
Im Jahr 2019 wurde sie Assistenzprofessorin und später außerordentliche Professorin an der Jan-Albrecht-Akademie für Musik und Kunst in Banská Štiavnica (HUAJA).
Ihre zweite abendfüllende Oper, die Opera buffa „Impresario Dotcom“ Fassung für Bregenz, mit einem Libretto von Laura Olivi, inszeniert von Elisabeth Stöppler, dirigiert von Christopher Ward, wurde 2020 bei den Bregenzer Festspielen erfolgreich uraufgeführt und aufgrund der Covid-19-Auflagen von ursprünglich 120 Minuten auf 90 Minuten gekürzt.
Die slowakische Erstaufführung von „Impresario Dotcom“ fand 2023 im Slowakischen Nationaltheater in Bratislava statt.
Im Jahr 2021 erhielt sie von der Janáček-Oper in Brünn den Auftrag, eine abendfüllende Oper nach dem Kultroman „Orlando“ von Virginia Woolf zu schreiben. Die Oper „Here I am, Orlando“ basiert auf dem englischen Libretto von Viktoria Knotkova, inszeniert von Jiří Heřman, dirigiert von Róbert Kružík. Die Premiere fand am 14. Juni 2024 an der Janáček-Oper in Brünn statt.
Derzeit arbeitet sie an mehreren Auftragswerken, einer neu erarbeiteten Oper „Judina“ für das Nationaltheater in Košice und einem Auftragswerk für ein großes Sinfonieorchester zum 75-jährigen Bestehen der Slowakischen Philharmonie in Bratislava, „Maison de la Musique en sept périodes“, das am 24. Oktober 2024 uraufgeführt wurde.
Die Oper „Dorian Gray“ wird 2025-26 im Eduard von Winterstein Theater in Annaberg Buchholz ihre deutsche Erstaufführung erleben.
Die Autorin wird von der deutschen Bärenreiter Verlagsgruppe vertreten.
Kürzlich wurde ihre Oper „Here I am Orlando“ für den diesjährigen World Premiere Award – International OPERA AWARDS nominiert.
Aufführungen
composer_first_name | composer_last_name | title | date | orchestra | conductor | location | special |
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Charlotte | Seither | Neues Werk für Stimme und Klavier | 05.07.2025 | Dietrich Henschel (Bariton), Anne Le Bozec (Klavier) | Bad Kissingen (Kissinger Sommer, Liederwerkstatt) | Uraufführung | |
Philipp | Maintz | choralvorspiel XIX (wie schön leucht uns der morgenstern) für orgel solo | 18.07.2025 | Georg Gottschlich (Orgel) | Berlin (St. Marien Friedenau) | ||
Andrea Lorenzo | Scartazzini | Enigma für Orchester | 18.07.2025 | Jenaer Philharmonie | Simon Gaudenz | Toblach (Mahler Festwochen) | |
Beat | Furrer | Prophezeiungen – für Alt, Kontrabassklarinette und Akkordeon | 19.07.2025 | Helena Sorokina (Alt), Marco Sala (Kontrabassklarinette), Krassimir Sterev (Akkordeon), Cantando Admont | Cordula Bürgi | Salzburg (Salzburger Festspiele, Kollegienkirche) | |
Manfred | Trojahn | Streichquartett Nr. 3 | 26.07.2025 | Kuss Quartett | Hitzacker (Sommerliche Musiktage) | ||
Beat | Furrer | Prophezeiungen – für Alt, Kontrabassklarinette und Akkordeon | 27.07.2025 | Helena Sorokina (Alt), Marco Sala (Kontrab.klarinette), Krassimir Sterev (Akk.), Cantando Admont | Cordula Bürgi | Ossiach (Carinthischer Sommer, Stiftskirche) | |
Charlotte | Seither | „ahnst du“ für Orchester, Chor und Vokalensemble | 02.08.2025 | Orchester, Chor und Vokalensemble der Musikakademie der Studienstiftung | Martin Wettges | Bruneck (Intercable Arena) | |
Philipp | Maintz | choralvorspiel XXXVII (so nimm denn meine hände) choralvorspiel XXXVII (so nimm denn meine hände) | 07.08.2025 | Leo van Doeselaar (Orgel) | Kampen (Bovenkerk) | Niederländische Erstauff. | |
Philipp | Maintz | choralvorspiel XXXVIII (schmücke dich, o liebe seele) | 13.08.2025 | Anna-Victoria Baltrusch | Trier (Konstantinbasilika) | ||
Philipp | Maintz | choralvorspiel XXXVIII (schmücke dich, o liebe seele) | 17.08.2025 | Anna-Victoria Baltrusch | Fulda (Dom St. Salvator) | ||
Philipp | Maintz | choralvorspiel III (die nacht ist vorgedrungen) für orgel solo | 22.08.2025 | Angela Metzger (Orgel) | Berlin (Internationaler Orgelsommer, Dom) | ||
Dieter | Ammann | Viola Concerto „No templates“ | 30.08.2025 | Tabea Zimmermann (Viola) Lucerne Festival Contemporary Orchestra | David Robertson | Luzern (Lucerne Festival) | |
Bernd Alois | Zimmermann | Musique pour les soupers du Roi Ubu | 31.08.2025 | Deutsches Symphonieorchester Berlin | Anja Bihlmaier | Bonn | |
Beat | Furrer | Klavierkonzert Nr. 2 | 03.09.2025 | Francesco Piemontesi (Klavier), Orchestre de la Suisse Romande | Jonathan Nott | Genf (Victoria Hall) | Urauff., auch 4.9. Genf |
Dieter | Ammann | Violation für Violoncello und Orchester | 14.09.2025 | Sol Gabetta (Violoncello), Lucerne Festival Contemporary Orchestra | Riccardo Chailly | Luzern (Lucerne Festival) | |
Matthias | Pintscher | NUR für Klavier und Ensemble | 26.09.2025 | Conrad Tao (Klavier), Konzerthausorchester Berlin | Matthias Pintscher | Berlin (Konzerthaus) | auch 27.9. |
Beat | Furrer | PHAOS für Orchester | 28.09.2025 | Basel Sinfonietta | Titus Engel | Basel (Stadtcasino) | Schweizer Erstauff. |
Philipp | Maintz | choralvorspiel IX (erbarm dich mein, o herre gott) für orgel solo | 06.10.2025 | Henry Fairs (Orgel) | Berlin (Maria unter dem Kreuz, Vierter Orgelzyklus) | ||
Philipp | Maintz | englouti, haché | 11.10.2025 | Angela Metzger (Orgel) | Madrid (Auditorio nacional de Música) | Span. Erstauff. | |
Dieter | Ammann | Viola Concerto „No templates“ | 16.10.2025 | Nils Mönkemeyer (Viola), Münchener Kammerorchester | Bas Wiegers | München (Prinzregententheater) | |
Manfred | Trojahn | Herbstmusik - Sinfonischer Satz | 23.10.2025 | Tiroler Symphonieorchester | Gerrit Prießnitz | Innsbruck (Congress) | auch 24.10. |
Beat | Furrer | Studie III für Klavier solo | 02.11.2025 | Filippo Gorini (Klavier) | Hong Kong (City Hall) | Uraufführung | |
Beat | Furrer | PHAOS für Orchester | 02.11.2025 | Basel Sinfonietta | Titus Engel | Essen (Philharmonie) | |
Andrea Lorenzo | Scartazzini | Earth für Orchester (Neues Werk zum 200. Jubiläum der Bremer Philharmoniker) | 02.11.2025 | Bremer Philharmoniker | Marko Letonja | Bremen (Die Glocke) | Urauff., auch 3.11. |
Giselher | Klebe | Das Mädchen aus Domrémy | 23.11.2025 | Alexander Hannemann, Regie: Michael Dissmeier | Detmold (Hochschule für Musik) | ||
Lubica | Cekovská | Toy Procession or orchestra | 28.11.2025 | Houston Symphony Orchestra | Juraj Valcuha | Houston (Jones Hall) | Uraufführung |
Philipp | Maintz | jag die hunde zurück! für sechs soprane und sechs schlagzeuger | 29.11.2025 | N. Senatskaya/S. Bódi/I. Balzer-Wolf/C. Vélez Murcia/H. Kim/M. Viera (Soprane), Christoph Sietzen | Wien (Festival Wien Modern, Konzerthaus) | Österr. Erstaufführung | |
Philipp | Maintz | haché für orgel solo, englouti für orgel solo | 09.12.2025 | Angela Metzger (Orgel) | München (musica viva, Herkulessaal der Residenz) | ||
Philipp | Maintz | choralvorspiel II (rorate cæli desuper) für orgel solo | 14.12.2025 | Andreas Sieling (Orgel) | Berlin (Dom) | Uraufführung | |
Beat | Furrer | „Ira-Arca“ für Bassflöte und Kontrabass | 20.01.2026 | Kammerensemble Neue Musik Berlin | Berlin (Konzerthaus) |
Werke
Interview
Absolut gefüllte Zeit
Ein Gespräch mit der slowakischen Komponistin Ľubica Čekovská
Sie sind „Jazzmusikerin“. Was haben Jazz und Musik der Gegenwart gemeinsam – auch auf der tiefsten Ebene von Denken, Fühlen und Schaffen? Und noch weiter: was haben alle Arten von Musik gemeinsam?
Ľubica Čekovská: Nein, ich bin keine Jazzmusikerin. Ich meine, die Beschäftigung mit Jazz verlangt eine andere Art von musikalischem Denken. Ich spiele im Orchester Bratislava Hot Serenaders, das sich der authentischen Interpretation von New-Orleans-Jazz widmet. Für mich bedeutet es einen „Genre-Ausflug“, genau wie das Schreiben fürs Theater und Film, aber auf keinen Fall verbinde ich das mit meinem Komponieren von ernster Musik. Es sind für mich zwei gegensätzliche Musikprinzipien. Jazz ist für mich ein „geschlossener Kreis“, ein „Karussell mit einem Thema“, dagegen stellt eine E-Musikkomposition eine „gedachte Linie“ dar, die irgendwo hinführt, in eine neue und unbekannte Welt. Es ist eine grundsätzlich andere Weise eines abenteuerlichen musikalischen Schaffensweges. Der Unterschied zwischen Jazz und moderner E-Musik liegt eindeutig in ihrer unterschiedlichen Funktion. Eggebrecht unterscheidet in seinem Essay „Die Musik und das Schöne“ zwischen Kunst- und Unterhaltungsmusik. Die erste Art wird zur Existenz für sich selbst bestimmt, ihr Inneres wird durch keine Zweckmäßigkeit oder Ziel beeinflusst, sie ist autonom, frei. Die andere hat ihre deutlich sichtbare Konfigurationen. Obwohl ich ungern diese beiden Welten unter einen Nenner stelle, sind sie durch die magische Fähigkeit verbunden, den Menschen in ihre „Zeitraumgefangenschaft“ zu führen. Das ist an der Musik das Faszinierende, trotz der unterschiedlichen Aussagen.
Sie arbeiten mit Farbe, Dichte und Harmonie in einer besonderen Zeit. Wie sieht Ihr Vorgehen beim Formen der Dramaturgie einer Komposition aus? Wie verarbeiten Sie einzelne Parameter? Gibt es einen, der Sie mehr interessiert als andere?
Soweit es geht, fange ich immer Basis eines Musikimpulses zu schreiben an, einer Idee, manchmal auch einer außermusikalischen Inspiration. Mit dieser Idee arbeite ich lange, an allen ihren Variationsfähigkeiten; ich verstehe sie als eine Zelle mit einer kompletten DNA-Information, daher trenne ich selten die Harmonie vom Rhythmus und von der Form. Ich versuche immer, „mit allen Parametern gleichzeitig an einem einzelnen Parameter“ zu arbeiten. Was die Zeit und die Form betrifft: Ich mag lieber kürzere Kompositionen mit einem absolut ausgenutzten Zeitraum, wobei ich aufhöre, reale Minuten physisch wahrzunehmen und meine ganze Wahrnehmung dem musikalischen Geschehen gehört. Wenn ich plötzlich „aus dem Zug“ herausfalle, entweder wegen einer nicht geglückten Form oder wegen für mich unklarer musikalischer „Geschehnisse“, steige ich mit Schwierigkeiten wieder ein. Aber selbstverständlich kann man es verzeihen, wenn mir die Musik am Ende der Komposition erklärt, wieso es dazu gekommen ist…
Deshalb bedeutet meine Aufgabe im Komponieren, sich ununterbrochen darauf zu konzentrieren, was außen und innen geschieht. Die musikalische Form ist für mich eine Zusammensetzung aller Parameter, die die Zeit betreffen. Mein Credo lautet: Nicht die Form macht die Musik, sondern die Musik die Form.
Ihre Kompositionen verbergen hinter einem abstrakten Titel ganz private Aussagen. Was sind das für Ereignisse? Soll der Interpret und der Hörer sie kennen?
Ich sehe keine Notwendigkeit, mit dem Namen der Komposition zu offenbaren, was sich in ihrem Inneren abspielt. Ich will mich nicht allzu sehr entblößen, und vielleicht deswegen, weil ich dem Zuhörer nicht einflößen will, wo der „Schlüssel“ zur Lösung der Musikproblematik liegt. Er soll sich die Mühe selbst machen. Es sind meine persönlichen Aussagen. Als ich angefangen habe an der Komposition Adorations zu arbeiten, habe ich den Titel erst zum Schluss gefunden. Ich habe gewusst, dass das Stück irgendwie die Situation reflektieren wird, in der ich das Angebot zum Schreiben einer Orchesterkomposition bekommen habe, dass sie etwas über meine junge Mutterschaft aussagen wird oder über unlängst gestorbene nahe Menschen, über die Verherrlichung des Lebens und des Todes, über Trauer und Freude. Doch bei allem spielt die Überschrift bei mir fast nur die Rolle einer Metapher, quasi eine „Inspiration von außen“, übertragen ins „Innere“ des Musikgeschehens, wo ich mich ausschließlich von Musikattributen der Komposition selbst führen lasse.
Ihre Musik führt üblicherweise zum Moment der Versöhnung. Der Tröstung. Ist es das Gleiche, was Martinu „Fensterchen in den Himmel“ nannte?
Noch niemals habe ich eine meiner Kompositionen so gesehen. Wenn ich in den Anfängen die Bausteine vorbereite, gehe ich von dem alten Prinzip des Bogens „Exposition – Durchführung – Schluss“ aus. In der Exposition fordere ich die Musik heraus, in der Durchführung kämpfe ich mit ihr und im Schluss verlasse ich sie. Und vielleicht ist das auch ein Bild meiner selbst, da ich ungern ohne Versöhnung weggehe, wenn ich mit jemandem einen Kampf anfange. „Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“. Das ist für mich aber selbstverständlich nur eine metaphorische Parallele zu meinem eigenen „Musikkonsens“.
Wie war es, vom Studium in England in die Slowakei zurückzukehren und sich dort eine Existenz als Komponistin aufzubauen?
Die Rückkehr empfinde ich als einen Sprung in ein bequemeres und langsameres Tempo und in eine ziemlich andere Musik-Atmosphäre, denn nach einiger Zeit in London musste ich feststellen, dass es überhaupt nicht einfach ist, entspannt zu komponieren, und gleichzeitig ständig nach einem Job zu schauen. Ich denke, dass diese zwei Jahre, bei vollem Studium an der Königlichen Musikakademie, bei häufigen Konzertbesuchen, ein nachfolgendes „tacet“ nötig machten, um mindestens für eine Weile zur Ruhe zu kommen und das ganze „Paket“ an Informationen, Lernstoff, Erlebnissen und Eindrücken, das ich aus England nach Hause gebracht habe, zu verarbeiten. Und es gab erheblich mehr Gründe nach Hause zu kommen. Aber: Ein Komponist braucht unbedingt den Kontakt zur „großen“ Welt, um festzustellen, wo er sich eigentlich befindet.
Das Interview führten Miroslav Srnka und Jana Urbanová
aus: (t)akte 2/2007