Etappenziel in Halle
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen

Œuvres instrumentales complètes
Das kompositorische Œuvre, das Saint-Saëns in seinem langen Leben (1835-1921) schuf, umfasst neben Opern und Bühnenmusiken, Oratorien und kleineren Kirchenwerken, Kantaten, weltlichen Chorwerken und Liedern rund 325 Instrumentalwerke.
Von diesen gehören „Le Carnaval des animaux“, die dritte, sogenannte „Orgel-Symphonie“, die symphonische Dichtung „Danse macabre“, viele der Konzerte und Konzertstücke für Klavier, Violine und Violoncello sowie etliche Werke für Kammermusik zum Repertoire der Orchester, Ensembles und Solisten weltweit und bestätigen Saint-Saëns’ Rang unter den großen Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Die meisten Werke wurden seit ihren (oft fehlerhaften) Erstausgaben nicht mehr neu ediert, und mehrere Dutzend Kompositionen liegen überhaupt nur in Manuskriptform vor. In der Gesamtausgabe der Instrumentalwerke von Camille Saint-Saëns werden diese Werke erstmals als Ganzes erschlossen und in vier Serien mit insgesamt 39 Bänden veröffentlicht.
„Die im Bärenreiter-Verlag erscheinende wissenschaftlich-kritische Gesamtausgabe der Instrumentalwerke Saint-Saëns’ (Œuvres instrumentales complètes) ist ohne Zweifel ein bemerkenswertes Denkmal für das so reichhaltige Schaffen des Meisters.“
(Bernd Wladika, Das Orchester 6/2020)
Für diese Ausgabe sind folgende Bezugsmöglichkeiten vorhanden:
Bezug einzelner Bände.
Gesamtsubskription (ca. 20% Preisvorteil),
Teilsubskription einzelner Serien (ca. 15% Preisvorteil).
Jeder Band enthält ein aus führliches Vorwort (frz./engl./ dt.) und einen Kritischen Bericht (frz. oder engl.).
Format 25,5 x 32,5 cm, Leinen
Bärenreiter wird auf der Grundlage dieser Kritischen Edition Aufführungsmaterial veröffentlichen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Kundendienst.
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen
Händels Oper „Giustino“ wird im neuen Band der Hallischen Händel-Ausgabe in zwei Fassungen vorgelegt: der Hauptteil enthält die Fassung der Uraufführung, der Anhang bietet Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, die Erstfassung kennenzulernen.
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