Giselher Klebe

Biography

1925born in Mannheim on 28 June
1940–1943studies violin, viola and composition at the Städtisches Konservatorium in Berlin with Kurt von Wolfurt, his studies are interrupted by military service and imprisonment
1946composition studies at the Internationales Musikinstitut in Berlin with Josef Rufer
1946-1949employed in the music division of the Berliner Rundfunk (recording archives, programming)
1946-1951composition studies with Boris Blacher
1951-1957free-lance composer in Berlin
1957succeeds Wolfgang Fortner as teacher of compositin and music theory at the Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold
1959wins the award “Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik” and a fellowship to the Deutsche Akademie “Villa Massimo” in Rome
1962becomes professor
1962/63fellowship to the Deutsche Akademie “Villa Massimo” in Rome
1963member of the Freie Akademie der Künste in Hamburg
1964member of the Akademie der Künste in Berlin
1978member of the Bayerische Akademie der Schönen Künste in Munich
1982honorary director of the World Harp Congress
ab 1986president of the music division of the Dramatiker Union Berlin
1986-1989president of the Akademie der Künste Berlin
1999Federal Cross of merit (Großes Bundesverdienstkreuz)
2002honorary citizen of the city of Detmold
2009died in Detmold on 5 October
  • Catalogue of Works (German)

    Michael Rentzsch: Giselher Klebe. Werkverzeichnis 1947-1995
    Herausgegeben von der Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin. Bärenreiter (1997). 288 Seiten; kartoniert
    ISBN 978-3-7618-1247-1

    Neben den zwölf Opern, die Giselher Klebe in der zeitgenössischen Musikszene zu einer festen Größe haben werden lassen, hat er zu allen Gattungen der Musik wichtige Beiträge geliefert. Dieses Buch ist eine grundlegende Bestandsaufnahme aller seit 1947 entstandenen Kompositionen.

    Die wichtigsten Daten wie Besetzung, Dauer, Entstehung, Herausgabe, Uraufführung, Widmungsträger, Auftraggeber, Textvorlage etc. geben einen Überblick über die jeweilige Komposition; die zum größten Teil in Particell aufgeführten Notenbeispiele vermitteln einen Eindruck von der klanglichen Disposition des betreffenden Werkes.

    Literatur- und Quellenangaben sowie der Abdruck zahlreicher Werkeinführungen des Komponisten machen das Buch für Liebhaber von Klebes Musik zu einer unverzichtbaren Informationsquelle.


    Secondary literature

    Brigitte Schäfer: Giselher Klebe. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2., neubearbeitete Ausgabe, hrsg. von Ludwig Finscher, Personenteil, Band 10, Bärenreiter/Metzler, 2003, Sp. 208-214

    Hans Heinz Stuckenschmidt: Synthesen und neue Versuche. In: Schweizerische Musikzeitung 93, 1953, 1-10

    Wolf-Eberhard von Lewinski: Giselher Klebe. In: Junge Komponisten, herausgegeben von Herbert Eimert, = Die Reihe IV, Wien 1958

    Wolf-Eberhard von Lewinski: Giselher Klebe – Einfall, Ausdruck und Konstruktion. In: Musica 15, 1961, 537-539

    Wolf-Eberhard von Lewinski: Spannungskräfte aus neuer Harmonik. Giselher Klebe – Ein Porträt. In: Musica 20, 1966, 9-10

    Wolf-Eberhard von Lewinski: Der Opernkomponist Giselher Klebe. In: Schweizerischer Musikzeitung 109, 1969, 337-340

    Giselher Klebe. In: Helmut Kirchmeyer/Hugo Wolfram Schmidt: Aufbruch der jungen Musik – Von Webern bis Stockhausen, Die Garbe, Musikkunde, Teil 4, Köln 1970, Hans Gerig

    Giselher Klebe. In: Die großen Komponisten unseres Jahrhunderts, Band 1, von Hans Heinz Stuckenschmidt, München 1971, Piper

    Wolfram Schwinger: Auf den Menschen bezogen. Anmerkungen zum Schaffen des Komponisten Giselher Klebe. In: Dabei, Zeitschrift der Kulturgemeinschaft des DGB, Stuttgart 1976, Heft 3

    Arno Forchert: Musik ohne Systemzwang. Giselher Klebe zum 60. Geburtstag 1985. In: Musica 39, 1985, 314-316

    Wolf-Eberhard von Lewinski: Ein neues Weihnachtsoratorium. Giselher Klebe-Uraufführung in Bonn. In: Musica 44, 1990, 93

    Michael Töpel: »Die Crux, eine persönliche Sprache finden zu müssen«. Gespräch mit Giselher Klebe an seinem 65. Geburtstag. In: Musica 44, 1990, 302-304

    Arno Forchert: Giselher Klebe – ein Komponist wird 65. In: Das Schallstück Nr. 2, Sommer 1990

    Michael Töpel: Von der »Zwitschermaschine« zu den »Glockentürmen«. Geburtstagsmatinee für Giselher Klebe. In: Musica 44, 1990, 375-376

    Michael Töpel: Amnesty und Aschenrand. Kölner Benefizkonzert mit Klebe-Uraufführung. In: Musica 46, 1992, 185-186

    Holger Bleck: Giselher Klebe. Die Instrumentalkonzerte im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, hrsg. von der Hochschule für Musik Detmold zum 70. Geburtstag von Giselher Klebe, Detmold 1994

    Holger Bleck: Giselher Klebe: In: Die 100 des Jahrhunderts. Komponisten, Reinbek 1995, 88f.

    Zorn und soziales Mitleid. Giselher Klebe im Gespräch mit Michael Töpel. In: Musica 49, 1995, 367f.

    Walter Jens, Für Giselher Klebe in Freundschaft zum 70. Geburtstag. In: Programmheft zur Uraufführung »Gervaise Macquart« Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, 10.11.1995

    Sle., »Mich interessieren die Menschen, nicht die ideologischen Sprachsäulen«. August Everding inszeniert die Klebe-Oper »Gervaise Macquart«. In: Düsseldorfer Hefte 11/1995

    Deutsche Oper am Rhein (Hrsg.), Journal. Aus der Probenarbeit, Gespräche, Besetzungszettel, Nachrichten, Die Handlung, Texte zu »Gervaise Macquart«, [1995]

    Brigitte Schäfer: Zeit als Intensität und Qualität. Dem Komponisten Giselher Klebe zum 80. Geburtstag. In: nmz 9/2005, 4

     

     

     

  • Essays, Articles, Lectures (Selection)

    Über meine Oper „Die Räuber”. In: Melos 24, 1957, 73-76

    Meine Oper „Alkmene”. In: Melos 28, 1961, 272-275. Wiederabdruck in: „Werke Kleists auf dem modernen Musiktheater, Berlin 1977, Erich Schmidt Verlag

    Boris Blacher zum 60. Geburtstag. In: Tagebuch 22, Berlin 1963, Bote & Bock. Abdruck des 1963 bei dem Festkonzert des Westdeutschen Rundfunks Köln gehaltenen Vortrags

    Richard Wagner und die Kontinuität der abendländischen Musik. In: Hinweise und Huldigungen, Jahrbuch der Freien Akademie der Künste Hamburg 1964. Abdruck eines 1963 zum 150. Geburtstag von Richard Wagner im Westdeutschen Rundfunk Köln gehaltenen Vortrags

    Mathematik und Phantasie in der Neuen Musik. In: Spiralen, Jahrbuch der Freien Akademie der Künste Hamburg 1965

    Gedanken um Blacher. Geschrieben zum Tode von Boris Blacher am 6. Februar 1975. In: Programmheft des Württembergischen Staatsorchester, 23. Februar 1975

    Die Traumata der Neuen Musik, Sonderbeitrag für: Meyers enzyklopädisches Lexikon, Mannheim 1976. Wiederabdruck in: Forum heute, Mannheim 1979, Bibliographisches Institut

    Bericht über die Arbeit an meiner Sinfonie Nr. 5. In: Duisburger Journal, Sommer 1977

    Beethoven. Vortrag, gehalten im Westdeutschen Rundfunk Köln, Herbst 1977

    „Kleist und der moderne Künstler”. Beitrag zu einer Umfrage, erschienen im Berliner „Tagesspiegel” am 16. Oktober 1977

    Der Troubadour von Giuseppe Verdi. Vortrag, gehalten im Bayerischen Rundfunk München, 2. März 1979

    Von der Verwaltung in der Kunst heute. Abdruck eines Gespräches mit Professor Dr. Karl Heinrich Ehrenforth. In: Humanität-Musik-Erziehung, Mainz, B. Schott’s Söhne, 1981

    Zu „Parsifal” Beitrag für das Programm der Bayreuther Festspiele 1982

    „Zum Thema Literaturoper”. Beitrag zum Buch „Für und Wider die Literaturoper”, herausgegeben von Sigrid Wiesmann, Laaber-Verlag 1982

    „Meine Entwicklung als Komponist”. Beitrag zu dem Buch „Musikkultur in der Sowjetunion und in der Bundesrepublik Deutschland”, herausgegeben von Carl Dahlhaus und Giwi Ordschonikidse, Sikorski-Verlag 1982

    Zu Wolfgang Fortners „Bluthochzeit”. Vortrag, gehalten am 12. Oktober 1986 im Opernhaus Düsseldorf, redigiert von Michael Rentzsch, Mainz, B. Schott’s Söhne

    Carl Maria von Weber zum 200. Geburtstag. Beitrag für die Zeitung „Mannheimer Morgen” vom 18. November 1986

    Reflexionen über die Einakter von Boris Blacher für das Jahrbuch der Deutschen Oper Berlin 1987

    „Der Zeitbegriff in der Europäischen Musik”. Vortrag auf dem Europäischen Kulturforum Amsterdam, Dezember 1987

    Über Boris Blacher. In: Boris Blacher. 1903-1975, Dokumente zu Leben und Werk. Zusammengestellt und kommentiert von Heribert Henrich, Berlin 1993, 20

    Zorn und soziales Mitleid. Giselher Klebe im Gespräch mit Michael Töpel. In: Takte 2/1994, Informationen für Bühne und Orchester, Kassel 1994, 16-17

    „Auch Liebe ich sehr viele verschiedene Stile”. Der Komponist Giselher Klebe im Gespräch mit Holger Bleck über seine Konzerte für Soloinstrument(e) und Orchester. In: Das Orchester 42, 1994, 2-6

     

     

     

  • Das Wichtigste ist die Melodie. Erinnerung an Giselher Klebe (1925–2009)

    Klarheit und Einfachheit waren wichtige Leitlinien für Giselher Klebe, der im Oktober verstarb. Seine Arbeiten, im Zentrum die Opern, waren von einer undogmatischen, aber kritischen Weltsicht geprägt. Als Lehrer war er hoch geschätzt. Eine Erinnerung an einen Großen des 20. Jahrhunderts.

    Am 5. Oktober 2009 ist Giselher Klebe nach schwerer Krankheit in Detmold verstorben. Seit Mitte der 1960er-Jahre hatte er seine Werke dem Bärenreiter-Verlag zur Publikation anvertraut, eine nicht alltägliche, über vier Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit an einem rund 150 Opusnummern zählenden Œuvre, das neben 14 Opern und acht Sinfonien zahlreiche konzertante Werke sowie Kompositionen aller Gattungen umfasst.

    Giselher Klebe wurde 1925 in Mannheim geboren und studierte in Berlin bei Josef Rufer und Boris Blacher. 1950 gelang ihm mit dem Orchesterwerk Die Zwitschermaschine nach dem gleichnamigen Bild von Paul Klee ein erster großer Erfolg bei den Donaueschinger Musiktagen. Die Kritik stufte seine Oper Die Räuber nach Schillers Drama 1957 als „stilistisch konsequenteste und originellste Opernpartitur“ seit Bergs Wozzeck und Schönbergs Moses und Aaron ein. Im gleichen Jahr wurde Klebe als Nachfolger von Wolfgang Fortner Dozent und ab 1962 Professor für Komposition und Tonsatz an der Hochschule für Musik in Detmold. Dieser Stadt, deren Ehrenbürger Klebe war, blieb er treu, wenngleich ihn seine Liebe zu Italien immer wieder gen Süden gezogen hat.

    Als hoch geschätzter Lehrer hat er vielen erfolgreichen Komponisten, darunter Matthias Pintscher, den er bereits als Jugendlichen in seine Meisterklasse aufgenommen hatte, das notwendige Handwerkszeug und die produktive Verunsicherung des kritischen Gesprächs von Autor zu Autor mit auf den Weg gegeben. Im persönlichen Umgang zeichnete sich Klebe durch eine besondere Liebenswürdigkeit und Geradlinigkeit aus.

    Klebe vertrat einen ausgesprochen undogmatischen ästhetischen Standpunkt: „In meiner Musik kannte ich nur eine Leidenschaft: die zur Klarheit, zu der mir größtmöglichen Einfachheit. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Oper, ausschließlich konzentriert auf die Form, in der der singende Mensch im Mittelpunkt steht.“ Wie weit die Gattung Oper für Klebe auf anderes ausstrahlt, geht aus einem Gespräch über das konzertante Genre hervor: „Für mich ist ein Konzert immer – insofern spielt die Oper auch dort hinein – von Anfang an ein dramatischer Dialog.“

    Ungefähr im gleichen Alter, in dem Verdi seinen Falstaff schuf, schrieb Klebe 2007 den heiteren Dreiakter Chlestakows Wiederkehr nach Gogols Der Revisor, der im Landestheater Detmold sehr erfolgreich das Licht der Welt erblickte. Am Ende singt das komplette Ensemble – ganz im Sinne Verdis – „Die ganze Welt ist ein Tollhaus!“

    Warum erst so spät eine heitere Oper? „An sich ist Musik weder heiter noch traurig, sie ist – ganz nüchtern formuliert – ein klingender Vorgang, der vielleicht durch beigefügte Texte zu dem wird, das wir als ,heiter‘, ,traurig‘ oder was auch immer bezeichnen. Warum es so ist, vermag ich nicht zu beantworten, doch scheint es offensichtlich leichter zu sein, ein elegisches,  trauriges Stück zu komponieren als ein heiteres. Das mag auch daran liegen, dass es nicht so viele komponierbare heitere Texte gibt. Besonders hier muss man den gesungenen Text Silbe für Silbe verstehen können. Es gehört mit zu den schwersten Aufgaben, einen Text so zu komponieren, dass er auch gesungen verstanden werden kann.“

    Am Ende jenes Gesprächs griff Klebe überraschend zu seinem Portemonnaie, um mit großer Vorsicht ein schon leicht brüchig gewordenes Papier herauszufingern. Auf dem Zettel, den Klebe ganz offensichtlich schon seit vielen Jahren bei sich getragen hatte, war eine Maxime des Komponisten Darius Milhaud zu lesen: „Das Wichtigste ist das Vitale, die Melodie, die leicht zu behalten sein, gesummt und auf der Straße gepfiffen werden muss. Ohne dieses fundamentale Element kann die Technik in der ganzen Welt nur ein toter Buchstabe sein.“

    In den letzten Monaten seines Lebens beschäftigte ihn – wenn es seine Krankheit zuließ – sein fragmentarisch hinterlassenes Opernprojekt nach Ödön von Horváths Die Unbekannte aus der Seine. Bezeichnend sind die letzten Worte, die Giselher Klebe vertont hat (es geht um eine Rose, die die Unbekannte kaufen möchte). Die Unbekannte: „Nur eine. Bei uns draußen wächst das überall. Besonders ist da so ein schmaler Weg, der führt zum Friedhof, wo die weißen Blumen blühen. Manchmal sehne ich mich zurück.“  – „Nach dem Friedhof?“

    Michael Töpel

     

     

     

Performances

composer_first_namecomposer_last_nametitledateorchestraconductorlocationspecial
AntonBruckner8. Symphonie 24.04.2026National Philharmonic OrchestraCornelius MeisterWarschau (Philharmonie)
ThomasAdèsViolin Concerto24.04.2026Ilya Gringolts (Violine), Staatsorchester Rheinische PhilharmonieAnu TaliKoblenz (Rhein-Mosel-Halle)
Wolfgang AmadeusMozartDer Messias 24.04.2026MDR-Sinfonieorchester & RundfunkchorDennis Russell DaviesErfurt (Theater)
BeatFurrerPiano Concerto No. 224.04.2026Francesco Piemontesi (Klavier), Symphonieorchester des Bayerischen RundfunksEnno PoppeMünchen (Residenz)
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte24.04.2026Emily Senturia, Regie: Haley StamatsMadison (Overture Hall)Premiere
AntonBruckner2. Symphonie25.04.2026Dresdner PhilharmonieChristoph EschenbachDresden (Kulturpalast)
CharlotteSeitherEchoes of O’s25.04.2026Ensemble Lux NMWiesbaden (Art.Ist-Galerie)
AntonBruckner8. Symphonie26.04.2026Orchester des Staatstheaters DarmstadtMarc AlbrechtDarmstadt
ClaudioMonteverdiL’incoronazione di Poppea26.04.2026Lars Ulrik Mortensen, Regie: Christoph MarthalerKopenhagen (Det Kongelige Teater)Premiere
Wolfgang AmadeusMozartLa clemenza di Tito 26.04.2026Marc Minkowski, Regie: Damiano MichielettoZürichPremiere
SalvatoreSciarrinoLa navigazione notturna28.04.2026Marino Formenti, Alfredo Ovalles, Luca Lavuri, N.N. (Klavier)Wien (Musikverein)
Beat FurrerStudie IV für Klavier solo 28.04.2026Filippo Gorini (Klavier)Mailand (Teatro alla Scala)Italienische Erstaufführung
AntonBruckner7. Symphonie 29.04.2026Duisburger PhilharmonikerStefan BlunierDuisburg (Philharmonie Mercatorhalle)
HectorBerliozMesse solennelle29.04.2026Bach-Verein Köln, GürzenichorchesterChristoph SiebertKöln (Philharmonie)
HectorBerliozCléopâtre30.04.2026Antoniette Dennefeld (Sopran), Orchestra di Padova e del VenetoPierre DumoussaudPadova (Auditorium Pollini)
Andreas N.TarkmannWesendonck-Lieder 30.04.2026Alicja Bukowska (Mezzosopran), Elbland Philharmonie SachsenHermes HelfrichtPirna (Marienkirche)
GeorgesBizetCarmen01.05.2026Lorenzo Passerini, Regie: Nadja LoschkyDresdenPremiere
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte02.05.2026Yi-Chen Lin, Regie: Barbara-David BrüeschSt. GallenPremiere
ClaudioMonteverdiL'Orfeo02.05.2026Jörg Halubek, Regie: Markus BotheSchwetzingen (Schwetzinger SWR Festspiele, Schlosstheater)Premiere
CharlotteSeitherkoy für Bass-Stimme solo03.05.2026Martin Wistinghausen (Stimme) Bethel (Zionskirche)
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella03.05.2026Amor Artis Chamber ChoirRyan James BrandauNew York (St. Patrick’s Old Cathedral)
AntonBruckner7. Symphonie 05.05.2026Wiener SymphonikerMarie JacquotWien (Konzerthaus)
Christoph WillibaldGluckOrphée et Euridice05.05.2026Edward Ananian Cooper, Regie: Pierre-André WeitzLimogesPremiere
Ludwig vanBeethovenMusik zu Goethes Trauerspiel Egmont07.05.2026Essener PhilharmonikerDirk KaftanEssen (Alfried Krupp Saal)
Christoph WillibaldGluckParide ed Helena07.05.2026Akademie für Alte MusikMichael HofstetterAugsburg (Internationale Gluck-Opern-Festspiele)konzertant, 9.5. Bayreuth, 10.5. Fürth
FrancescoFilideiFinito ogni gesto, Esercizio di pazzia I08.05.2026ensemble XXI. jahrhundertPeter BurwikWien (Musikverein)
Wolfgang AmadeusMozartLe nozze di Figaro 08.05.2026Francesco Corti, Regie: Kirill Serebrennikov Amsterdam (Stichting Nationale Opera & Ballet)Premiere
CharlotteSeithersaphir und haut Nr. 3 für Sopran und Inside Piano08.05.2026Lisa-Maria Lebitschnis (Sopran), Amelie Warner (Klavier) Augsburg (Staatliches Textilmuseum)
Peter I.TschaikowskySchwanensee08.05.2026Svetoslav Borisov, Choreographie: Stefano GiannettiDessauPremiere
AntonBruckner4. Symphonie 09.05.2026Tonhalle OrchesterPaavo JärviZürich (Tonhalle)
Wolfgang AmadeusMozartDie Zauberflöte 09.05.2026Riccardo Bisatti, Regie: Suzanne Andrade, Barrie KoskyLillePremiere
Wolfgang AmadeusMozartIdomeneo 09.05.2026Julia Jones, Regie: Robert CarsenKopenhagen (Det Kongelige Teater)Premiere
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella09.05.2026Ottawa Bach ChoirLisette CantonOttawa (Knox Presbyterian Church)
Wolfgang AmadeusMozartDie Zauberflöte 09.05.2026Johannes Klumpp, Regie: Nora KrahlGelsenkirchenPremiere
ErnstKrenekFlötenstück neunphasig, für Flöte und Klavier 10.05.2026œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musikRupert HuberSalzburg (Schloss Frohnburg)
BedrichSmetanaMein Vaterland 10.05.2026MDR-SinfonieorchesterAlena HronLeipzig (Gewandhaus)
Andreas N.TarkmannDas kalte Herz10.05.2026Kammerorchester MetzingenOliver BenschMetzingen (Stadthalle)
HectorBerliozLa damnation de Faust10.05.2026Orchester Opernhaus ZürichYves AbelZürichkonzertant
CamilleSaint-SaënsSamson et Dalila13.05.2026Alexander Soddy, Regie: Richard JonesLondon (Royal Opera House)
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte15.05.2026Andreas Spering, Regie: Wolfgang BertholdBrandenburg
AntonBruckner5. Symphonie15.05.2026Rotterdams Philharmonisch OrkestJukka-Pekka SarasteRotterdam (de Doelen)
Georg FriedrichHändelDeidamia 15.05.2026George Petrou, Regie: George PetrouGöttingen (Internationale Händel-Festspiele, Deutsches Theater)Premiere
CharlotteSeitherMonad’s face für Sopran, Bassklarinette und Violoncello16.05.2026Sara Wiljaars (Sopran), N.N. (Bassklarinette), N.N. (Violoncello)Berlin (Hochschule für Musik Hanns Eisler)
BeatFurrerLa bianca notte17.05.2026Klangforum WienKatowice (Katowice Culture Nature Festival, NOSPR Concert Hall)
EmmanuelChabrierL’Etoile17.05.2026Nicolas Kruger, Regie: Matthew EberhardtEindhoven (Parktheater)Premiere
Winfried Zillig: Rosse /Ruggero Leoncavallo: Pagliacci17.05.2026Mark Rohde, Regie: Roman HovenbitzerWürzburg (Theaterfabrik Blaue Halle)Premiere
GeorgesBizetLe Docteur Miracle17.05.2026Anton Legkii, Regie: Claudia PlaßwichMannheimPremiere
CharlotteSeitherkoy für Bass-Stimme solo18.05.2026Martin Wistinghausen (Stimme) Cluj-Napoca (Academia Nationala de Muzica Gheorge Dirna)
JulesMassenetWerther20.05.2026Lorenzo Passerini, Regie: Willy DeckerNeapelPremiere
SalvatoreSciarrinoTre duetti con l´eco21.05.2026Ensemble AventureFreiburg (Elisabeth Schneider Stiftung)weitere Termine
Andreas N.TarkmannDie drei kleinen Schweinchen21.05.2026Staatsorchester DarmstadtDarmstadtauch 22./23.5.
HectorBerliozLélio ou Le retour à la vie22.05.2026Helsingborg Symphony OrchestraMaxime PascalHelsingborg (Konserthus)
Wolfgang AmadeusMozartLe nozze di Figaro 22.05.2026Vinicius Kattah, Regie: Jiri HermanBratislava (Nationaltheater)Premiere
Jean-PhilippeRameauLes Boréades22.05.2026a nocte temporisReinoud Van MechelenDortmund (Orchesterzentrum)weitere Termine
ThomasAdèsLieux retrouvés22.05.2026RSO WienThomas AdèsWien (Musikverein)
HectorBerliozHarold en Italie22.05.2026Fort Worth Symphony OrchestraRobert SpanoFort Worth (Bass Performance Hall)
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte22.05.2026Dietger Holm, Regie: Magdalena FuchsbergerHeidelbergPremiere
HectorBerliozGrande messe des morts22.05.2026Orchestre et chœur Opéra National de ParisPhilippe JordanParis (Philharmonie)
Wolfgang AmadeusMozartDie Entführung aus dem Serail 24.05.2026Zsolt Jankó, Regie: Miklós H. VecseiBudapestPremiere
Wolfgang AmadeusMozartDon Giovanni 24.05.2026Benjamin Bayl, Regie: Agnès JaouiMontpellierPremiere
AntonBruckner4. Symphonie 24.05.2026Bamberger SymphonikerJakub HrusaBamberg (Kirche St. Michael)
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella24.05.2026La Maitrise de ToulouseMark OpstadGramat (Église Saint-Pierre)
Wolfgang AmadeusMozartMesse in c-Moll25.05.2026Vlaams Radiokoor, Orkest van de Achttiende eeuwBart van ReynBreda (Chasse Theater)weitere Termine
HectorBerliozLa damnation de Faust25.05.2026Prague Symphony OrchestraTomás NetopilPrag (Festival Prager Frühling, Obecní dum)
AntonBruckner4. Symphonie 28.05.2026Orchestra del Maggio Musicale FiorentinoPhilippe JordanFlorenz (Teatro del Maggio)
GeorgesBizetCarmen29.05.2026Keren Kagarlitsky, Regie: Wim VandekeybusAntwerpenPremiere
Wolfgang AmadeusMozartDon Giovanni29.05.2026Elena Salvatierra, Regie: Marta EguiliorCadiz (Teatro Villamarta)Premiere
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella30.05.2026Vocal ensembles ardent and suppléments musicauxPatrick Secchiari, Moritz AchermannBern (Église francaise)auch 31.5.
AntonBruckner6. Symphonie31.05.2026Deutsches Symphonie-Orchester BerlinTomas HanusPrag (Gemeindehaus)
BedrichSmetanaMein Vaterland 31.05.2026Chor des Theater Lübeck, Philharmonisches Orchester Hansestadt LübeckStefan VladarLübeck (Musik- und Kongresshalle)
GeorgesBizetCarmen31.05.2026Leo McFall, Regie: Uwe Eric LaufenbergWiesbaden (Maifestspiele)Premiere
BohuslavMartinuZweimal Alexander02.06.2026Irene Delgado-Jiménez, Regie: Anna BernreitnerWien (Theater an der Wien)Premiere
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella02.06.2026BBC Singer, Maîtrise de Notre-DameSofi Jeannin, Henri ChaletParis (Notre Dame)
Wolfgang AmadeusMozartDie Entführung aus dem Serail 03.06.2026Laurence Equilbey, Regie: Florent SiaudParis (Théâtre des Champs-Elysées)Premiere
Andreas N.TarkmannDer Mistkäfer05.06.2026Johannes Merz (Erzähler), Kammerphilharmonie LübeckEmanuel DantscherLübeck (Kolosseum)
Georg FriedrichHändelRinaldo05.06.2026Michael Hofstetter, Regie: Walter SutcliffeHalle (Händel-Festspiele, Oper)Premiere
Jirí Antonín (Georg Anton)BendaMedea 06.06.2026Doerthe Maria Sandmann (Sprecherin), Barockorchester der Thüringen Philharmonie GothaAlexej BarchevitchEisenach (Landestheater)
Wolfgang AmadeusMozartMesse in c-Moll09.06.2026Chœur de l’Opéra de Tours, Orchestre symphonique Région Centre-Val de Loire/ToursDavid JacksonTours (Grand Théatre)
Wolfgang AmadeusMozartLa clemenza di Tito09.06.2026Les Talens LyriquesChristophe RoussetHampshire (The Grange Festival) konzertant, auch 12.6. Würzburg
Georg FriedrichHändelAgrippina 10.06.2026Laurence Cummings, Regie: Walter SutcliffeHalle (Händel-Festspiele, Oper)
Wolfgang AmadeusMozartDon Giovanni 12.06.2026Orquestra de ValenciaFrancesco Corti, Regie: Benoît De LeersnyderValenciaPremiere
Wolfgang AmadeusMozartLa clemenza di Tito 12.06.2026Les Talens LyriquesChristophe RoussetWürzburg (Kaisersaal)
Georg FriedrichHändelAci, Galatea e Polifemo12.06.2026Kammerorchester BaselRené JacobsHalle (Marktkirche) weitere Termine
Georg FriedrichHändelAgrippina 12.06.2026David Bates, Regie: Robert CarsenRouenPremiere
AndersHillborgSound Atlas12.06.2026NDR Elbphilharmonie OrchesterRyan BancroftLübeck (Musik- und Kongresshalle)weitere Termine
Georg FriedrichHändelAlcina12.06.2026Claudio Novati, Regie: Felix SchrödingerDetmold Premiere
CharlotteSeitherTell it or shout für Flöte und Harfe12.06.2026Elizaveta Birjukova, Flöte, Christina Engelke (Harfe)Jena (Künstlerische Abendschule)
BohuslavMartinuFeldmesse13.06.2026Münchner PhilharmonikerJakub HrusaMünchen (Isarphilharmonie)
Georg FriedrichHändelIl trionfo del Tempo e del Disinganno13.06.2026Simone De Felice, Regie: Katharina KasteningFrankfurt (Bockenheimer Depot)Premiere
JindrichFeldKonzert für Flöte und Orchester15.06.2026Daniela Koch (Flöte), Bamberger SymphonikerJakub HrusaBamberg (Konzerthalle)
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte17.06.2026Leo Mc Fall, Regie: Marie-Ève SigneyroleWiesbadenPremiere
AntonBruckner7. Symphonie 18.06.2026KonzerthausorchesterIvan FischerBerlin (Konzerthaus)
Wolfgang AmadeusMozartDie Zauberflöte 18.06.2026Janis Liepins, Regie: Cordula Däuper MannheimPremiere
Pietro Mascagni /Ruggero LeoncavalloCavalleria Rusticana/Pagliacci19.06.2026Gábor Hontvári, Regie: Benjamin PrinsSondershausen (Schloss)Premiere
BeatFurrerLitanei für Sopran, Bassklarinette und Streichquartett (UA)/canti della tenebra. Fünf Lieder für Mezzosopran und Klavier19.06.2026Cantando AdmontDundalk (St Nicholas’ Church of Ireland)
AntonínDvorákRusalka19.06.2026Royal Liverpool Philharmonic OrchestraDomingo HindoyanLiverpool (Philharmonic Hall)konzertant
BeatFurrerin mia vita da vuolp für Bariton-Saxophon und Sopran/Lotófagos für Sopran und Kontrabass/Prophezeiungen für Alt, Kontrabassklarinette und Akkordeon 20.06.2026Cantando AdmontDundalk (St Vincent’s Chapel)
Georg FriedrichHändelSusanna21.06.2026Collegium 1704 Václav LuksLitomysl (Schlosshof)
Wolfgang AmadeusMozartIdomeneo 21.06.2026Chelsea Opera GroupPaul WingfieldLondon (Cadogan Hall)konzertant
ThomasAdèsKlavierkonzert24.06.2026Kirill Gerstein (Klavier), Tonhalle OrchesterThomas AdèsZürich (Tonhalle)
FrankMartin Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella26.06.2026Rias KammerchorPeter DijkstraBerlin (Philharmonie)
Peter I.TschaikowskyEugen Onegin26.06.2026Lidiya Yankovskaya, Regie: Max Webster Hampshire (The Grange Festival) Premiere
Wolfgang AmadeusMozartDie Entführung aus dem Serail 27.06.2026Thomas Guggeis, Regie: Andrea MosesBerlin (Staatsoper Unter den Linden)Premiere
Wolfgang AmadeusMozartDie Zauberflöte 02.07.2026Leonardo Garcia Alarcon, Regie: Clément CogitoreAix-en-Provence (Festival)Premiere
Georg FriedrichHändelAriodante04.07.2026Les Talens LyriquesChristophe RoussetBeaune (Festival Baroque, Hotel-Dieu)
Wolfgang AmadeusMozartIdomeneo 04.07.2026Felix Pätzold, Regie: Immo KaramanKielPremiere
GeorgeBenjaminThree Consorts 05.07.2026Deutsches Symphonie-Orchester BerlinKent NaganoKlütz (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schloss Bothmer)weitere Termine
JosephHaydnDie Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz05.07.2026Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-PfalzMichael FrancisSpeyer (Gedächtniskirche)
GiselherKlebeMignon07.07.2026Detmolder KammerorchesterStanley DoddsDetmold (Hochschule für Musik)
HectorBerliozHarold en Italie16.07.2026Schleswig-Holstein Festival OrchestraAndrew ManzeElmshorn (Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival)weitere Termine
PhilippMaintzjag die hunde zurück!20.07.2026Accademia Musicale ChigianaLorenzo DonatiSiena (Chiesa della Ss. Annunziata)
Antonín DvorákRusalka23.07.2026Petr Popelka, Regie: Martin Kusej München (Münchner Opernfestspiele)
Georges BizetCarmen, Fassung 187425.07.2026Fabio Luisi, Regie: Denis KriefMartina Franca (Festival della Valle d’Itria)Szenische Erstaufführung
JulesMassenetWerther29.07.2026Orchestre Symphonique de la MonnaieAlain AltinogluSalzburg (Salzburger Festspiele)
DieterAmmannViola Concerto „No templates“31.07.2026Studierende der OrchesterakademieLü JiaLugano (Palazzo dei Congressi)
Wolfgang AmadeusMozartDie Entführung aus dem Serail31.07.2026Evan Rogister, Regie: David McVicarGlyndebourne (Opera Festival)Premiere
L'ubicaCekovskaMaison de la musique en sept périodes01.08.2026Japan Century Symphony OrchestraAndreas OttensamerOsaka
JosephHaydnDie Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz06.08.2026Le Concert d’AstréeEmmanuelle HaimSalzburg (Salzburger Festspiele)
Wolfgang AmadeusMozartCosì fan tutte06.08.2026Joana Mallwitz, Regie: Christof LoySalzburg (Salzburger Festspiele)Premiere
Andreas N.TarkmannKönig Karotte09.08.2026Mattias Straub (Erzähler), Orchester der Sommeroperette HeldrittManuel Grund Bad Rodach (Waldbühne Heldritt)
HectorBerliozGrande messe des morts15.08.2026London Symphony Chorus and OrchestraAntonio PappanoLondon (Proms, Royal Albert Hall)
JosephHaydnOrlando Paladino28.08.2026Orfeo OrchestraGyörgy VashegyiFertöd (Haydneum Concerts at Esterházy Palace)
JulesMassenetWerther11.09.2026Marie Jacquot, Regie: Tatjana GürbacaKopenhagenPremiere
Andreas N.TarkmannDie verlorene Melodie 12.09.2026Staatskapelle WeimarWeimar (Theaterfest)
AntonBruckner8. Symphonie in c-Moll17.09.2026GewandhausorchesterHerbert BlomstedtLeipzig (Gewandhaus)
AmbroiseThomasHamlet18.09.2026Michael Schönwandt, Regie: Krzysztof WarlikowskiParis (Opéra National)Premiere
Wolfgang AmadeusMozartMitridate, re di Ponto 24.09.2026Riccardo Frizza, Regie: Claus GuthNeapelPremiere
FromentalHalévyLa Juive03.10.2026Felix Bender, Regie: Marco StormanUlmPremiere
Georg FriedrichHändelAlcina09.10.2026Orchestra del Teatro di San CarloIván López-ReynosoNeapel (Teatro di San Carlo)konzertant
CharlesGounodFaust20.10.2026Daniele Rustioni, Regie: Johannes ErathMailand (Teatro alla Scala)Premiere
Georg FriedrichHändelSemele 23.10.2026Orchestra e Coro del Teatro Comunale di Bologna Rinaldo AlessandriniBologna (Teatro Comunale)konzertant
DieterAmmannglut06.11.2026hr-SinfonieorchesterMichael WendebergFrankfurt (hr-Sendesaal)
BeatFurrerNeues Werk für Orchester07.11.2026Kammerorchester BaselPierre BleuseBasel (Stadtcasino)Uraufführung
CamilleSaint-SaënsSamson et Dalila13.11.2026Orchestra e Coro del Teatro Comunale di Bologna Roberto AbbadoBologna (Teatro Comunale)konzertant
Andreas N.TarkmannNils Holgersson06.12.2026Erik Brünner (Sprecher), Jugendsinfonieorchester Heinrich-Schütz-Konservatorium, Dresdner PhilharmonieMilko KerstenDresden (Kulturpalast)auch 7.12.
HectorBerliozLa damnation de Faust17.12.2026Bertrand de Billy, Regie: Lydia SteierWien (Staatsoper)Premiere
JulesMassenetThaïs18.12.2026Pierre Dumoussaud, Regie: Olivier Lepelletier-LeedsLiègePremiere

Works





























































Interview

On the 100th anniversary of Giselher Klebe’s birth

The composer Giselher Klebe was born in Mannheim on 28 June 1925. His 100th anniversary offers an opportunity to re-examine his extensive output.

“Here, has a border not become visible which suggests saying that art doesn’t only come from ability or necessity, but especially from taking responsibility?” (Giselher Klebe, 1981)
Born on 28 June 1925, the composer Giselher Klebe came from a generation of creative artists whose youth was defined by the Nazi period and the Second World War, like others such as Hans Werner Henze or Karlheinz Stockhausen. His formative experiences included not only war service and a short period in Russian captivity in 1945, but also the specific experience of the violence of the Nazi regime: experiences such as the persecution of the Communist painter Fritz Ohse, whom the young Klebe’s piano teacher hid in an attic room. This laid the foundation for a humanist and pacifist lifestyle which found expression in his programmatic instrumental works as well as the choice of subjects of his rich operatic output.

Alongside early musical encouragement from his mother the violinist Gertrud Klebe, during the Second World War he succeeded in gaining access to then-forbidden art: abstract paintings by Franz Marc, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Paul Klee and others which he got to know in reproductions thanks to Ohse. As he said, these “opened a new world” for him (Klebe, 1982). He drew important influences for his compositional output from the “entartete” [degenerate] outlawed scores of Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Paul Hindemith and Igor Strawinsky, which he encountered through the personal recommendation of his music history professors Hans Böttcher and Hermann Halbig during his first music studies from 1941 to 1943 (in violin, viola, composition) at the Städtisches Konservatorium Berlin.After the end of the war he continued his composition studies in Berlin with Schönberg’s pupil Josef Rufer and studied privately with Boris Blacher, from whom he adopted in particular the technique of variable metres. A further mentor of Klebe’s was Wolfgang Fortner, whom he succeeded in 1957, initially as a lecturer in composition and music theory at what was then the North-west German Music Academy in Detmold, before being appointed a full professor in 1962. In 1955 Klebe also worked in the Studio for Electronic Music of Cologne Radio; the influences he experienced there also left traces in his works, such as the tape montages in his one-act opera “Die Ermordung Caesars” (1959) and in his Harpsichord Concerto op. 64 (1971). After his retirement in 1990 Klebe remained closely associated with the Detmold Musikhochschule where he taught in his retirement as a lecturer until 1998.

As for many composers of the then young avantgarde, his step to international recognition came about through festivals and summer schools for new music: Fortner had encouraged Klebe to compose a chamber music ensemble piece for the Darmstadt Summer Course in 1949. This was followed by the world premiere in 1950 of “Die Zwitschermaschine”, a metamorphosis on the eponymous painting by Paul Klee for orchestra, in Donaueschingen. In this work Klebe set to music the 1922 miniature painting of a mechanised concert of birds, interpretable as a criticism of the 20th century’s naive belief in technology. Henze had seen Klebe’s score and given it to Heinrich Strobel, director of the Donaueschingen Festival at that time. The performance in Donaueschingen by Hans Rosbaud represented a breakthrough for Klebe. In the following years he was honoured with numerous awards and prizes, including the Berlin Art Prize in 1952, the Förderpreis of the Culture Committee of the Federation of German Industries in 1953, the Grand Art Prize of North Rhine-Westphalia, and the Rome Scholarship at the Villa Massimo in 1959 and 1962. From 1986 to 1989 Klebe was President of the Academy of Arts.

Compositionally, the 1950s pointed in new directions for the now established composer: after many commissioned works for chamber music scorings and orchestra, Klebe now worked in a new field – the stage. He experienced musical theatre as “perhaps the most essential medium in [his] musical language”. With a stage output of five ballets and 13 (literary) operas after texts by Shakespeare, Goethe, Schiller, Kleist, Balzac, Horváth, Zuckmayer and others, Klebe was one of the most famous composers of German-language opera in the postwar period.

Whilst in Berlin he had met the violinist Lore Schiller, whom he married in 1946. They had two daughters. She remained his close artistic collaborator until her death in 2001, not only as librettist for his operas. Klebe’s enthusiasm for the theatre began at an early age, initially sparked by a fascination for Wagner, Strawinsky, Tchaikovsky and Schönberg. Later, Verdi’s output played a central role for Klebe, and he often integrated quotations from his works into his own dodecaphonic compositions. For the sake of theatrical expression and in order to do justice to the artist’s “responsibility” to overcome the “trauma of progressive thinking” in New Music, he worked with a wide range of compositional techniques, for music must not “lose its ‘linguistic character’ ” (Klebe, 1982). Tonality and atonality were no longer regarded as “antitheses” by Klebe from 1957 onwards, but as “colour values in a consistent sound spectrum” (Klebe, n.d.). He integrated tonal elements, tape montages and quotations into his atonal-serial structures, and dodecaphonic structures were also employed as leitmotifs in the framework of different orchestrations. The musical material was never used for its own sake, but was always in the service of expression and communication with the audience. The traditional forms of number operas, such as arias, duets and large ensembles with high comprehensibility of text alternate in Klebe’s operas with through-composed sections; and as well as vocal roles, spoken parts are frequently used in his music theatre works. In his opera “Der jüngste Tag”, premiered in Mannheim in 1980, the theme of guilt is dealt with in a memorable way. The protagonists and situations are ultimately characterised by concise, recognisable leitmotifs no longer dodecaphonically structured. Tonality, atonality and quotations are seamlessly integrated.

At his death in 2009 Klebe left an output of over 150 musical compositions, including eight symphonies, many other orchestral works and solo concertos and an impressive number of chamber music compositions as well as significant sacred works, including a Christmas oratorio.

In 2025, on the 100th anniversary of his birth, many individual works will be performed again at the Detmold Musikhochschule, and Klebe will be commemorated in an exhibition. His fundamental political-ethical attitude of a Christian-influenced pacifism and humanism seems more relevant than ever.

Antje Tumat
(translation: Elizabeth Robinson / from [t]akte 2/2024)

Quotations from:
Giselher Klebe: Meine Entwicklung als Komponist. In: Beiträge zur Musikkultur in der Sowjetunion und in der Bundesrepublik Deutschland. Edited by Carl Dahlhaus and Giwi Ordschonikidse. Hamburg/Wilhelmshaven, 1982, pp. 249–256.
Giselher Klebe: Von der Verantwortung der Kunst heute. In: Humanität, Musik, Erziehung. Edited by Heinrich Ehrenforth. Mainz, 1981. pp. 152–158.
Giselher Klebe: Manuscript n.d. Giselher Klebe-Archiv Detmold, Mus-h 12 K.

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