Händel in Wien


Händel in Wien

„Ein Fest für Händel“ im Konzerthaus begeisterte Sänger und Publikum

Mitte Juni fand im Wiener Konzerthaus das große Mitsingprojekt „Ein Fest für Händel“ statt. Ein Stage Choir mit 150 Laien-Chorsängerinnen und -sängern, die Wiener Singakademie, der Landesjugendchor Wien, das Alte-Musik-Ensemble Barucco und die Sopranistin Miriam Kutrowatz musizierten unter der Gesamtleitung von Heinz Ferlesch Auszüge aus Händels Vokalwerken.

An nur drei Probentagen wurden fünf Chöre in großer Besetzung – das festlich pompöse Coronation Anthem „Zadok the Priest“, Hits aus „Alexander’s Feast“ und „Messiah“ sowie zum Einzug der Marsch aus „Judas Maccabaeus“ – einstudiert und zur Konzertreife gebracht. Neben der D-Dur-Suite aus der „Wassermusik“ war die Arie der Armide „Furie terribili“ aus der Oper „Rinaldo“ ein weiterer Höhepunkt des Konzerts am 14. Mai. Miriam Kutrowatz schleuderte ihren Zorn vom Orgelbalkon über die Mitwirkenden hinein ins Publikum, und die Chöre imitierten zur großen Begeisterung aller mit Händen und Füßen die Wind- und Donnermaschinen eines barocken Theaters.

Das Programm ausschließlich mit Musik Händels wurde von Heinz Ferlesch launig moderiert. Der Bärenreiter-Verlag hat die Veranstaltung durch die kostenlose Bereitstellung des Notenmaterials für die drei Chöre großzügig unterstützt. (Foto: Amar Mehmedinovic, BV)

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