Etappenziel in Halle
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen

Ein noch wenig erschlossenes Gebiet der europäischen Musikgeschichte ist der einstimmige Gesang von der Frühzeit bis zum Ende des Mittelalters. Einzelne Gattungen dieses vielgestaltigen Repertoires zu erschließen, ist das Ziel der Monumenta Monodica Medii Aevi. Ihr Begründer, Bruno Stäblein, hat in einem Zeitraum von fast vierzig Jahren die in Bibliotheken und Archiven vieler Länder verstreuten Quellen gesammelt und im Mikrofilm-Archiv des Instituts für Musikforschung der Universität Würzburg archiviert.
Die umfangreiche Sammlung von über 4000 Handschriften aus etwa 300 Bibliotheken in 13 Ländern gibt die Möglichkeit, kritische Editionen auf breiter Quellenbasis zu erarbeiten. Hierbei wird das Material innerhalb der Bände systematisch gegliedert, mit ausführlichen Darstellungen stilistischer, historischer, liturgischer und anderer sachbezogener Begebenheiten eingleitet sowie je nach Bedarf mittels geeigneter Register aufgeschlüsselt. Jeder Band enthält zudem einen Kritischen Bericht und ist mit auf Tafeln reproduzierten Faksimiles von Quellenteilen ausgestattet.
Für diese Ausgabe sind folgende Bezugsmöglichkeiten vorhanden:
Bezug einzelner Bände
Fortsetzung (ca. 10 % Preisvorteil)
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Kundendienst.
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen
Händels Oper „Giustino“ wird im neuen Band der Hallischen Händel-Ausgabe in zwei Fassungen vorgelegt: der Hauptteil enthält die Fassung der Uraufführung, der Anhang bietet Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, die Erstfassung kennenzulernen.
Franz Schuberts Bühnenwerke konnten nie fest ins Repertoire gelangen. Und doch bieten die interessanten Beispiele romantischer Opernästhetik – auch im Hinblick auf das Schubert-Gedenkjahr 2028 – vielfältige Möglichkeiten für Inszenierungen.
Wolfgang Hirschmann erhält für seine grundlegende Erforschung und Edition der Werke Telemanns den Georg-Philipp-Telemann-Preis der Stadt Magdeburg.