Etappenziel in Halle
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen

Musikdrucke aus den Jahren 1538–1545 in praktischer Neuausgabe
Die Musikdrucke des Wittenberger Verlegers Georg Rhau, das bedeutendste Zeugnis für die musikalischen Anschauungen und Absichten des Kreises um Martin Luther, werden in dieser Reihe in moderner Übertragung für die Wissenschaft und Praxis zugänglich gemacht.
Aus der Gesamtheit von Rhaus Verlagswerk bleiben nur drei Drucke unberücksichtigt, da sie im anderen Zusammenhang neu vorgelegt worden sind (Sacorum Hymnorum Liber Primus in: Das Erbe deutscher Musik, Band 21 und 25; die Hymnen des Sixt Dietrich bei Concordia Publishing House; das Geistliche Gesangbüchlein des Johann Walter in der Johann Walter-Gesamtausgabe). Die Neuausgaben sind nach heutigen editionstechnischen Grundsätzen angelegt, verwenden moderne Schlüssel und verkürzen die alten Notenwerte auf die Hälfte. Jeder Band enthält ein Vorwort, das über Bedeutung und Inhalt berichtet, sowie einen Kritischen Bericht. Außerdem werden Beispiele aus dem Quellenmaterial faksimiliert beigegeben.
Für diese Ausgabe sind folgende Bezugsmöglichkeiten vorhanden:
Bezug einzelner Bände
Gesamtsubskription (ca. 15 % Preisvorteil)
Fortsetzung (ca. 10 % Preisvorteil)
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Kundendienst.
Der 100. Band der Hallischen Händel-Ausgabe ist erschienen
Händels Oper „Giustino“ wird im neuen Band der Hallischen Händel-Ausgabe in zwei Fassungen vorgelegt: der Hauptteil enthält die Fassung der Uraufführung, der Anhang bietet Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, die Erstfassung kennenzulernen.
Franz Schuberts Bühnenwerke konnten nie fest ins Repertoire gelangen. Und doch bieten die interessanten Beispiele romantischer Opernästhetik – auch im Hinblick auf das Schubert-Gedenkjahr 2028 – vielfältige Möglichkeiten für Inszenierungen.
Wolfgang Hirschmann erhält für seine grundlegende Erforschung und Edition der Werke Telemanns den Georg-Philipp-Telemann-Preis der Stadt Magdeburg.